Das kleine Licht in der Dunkelheit: Warum persönlicher Frieden die Welt verändern kann
- 1 Feb 2026
- Daniela Geng-Truisi
Das kleine Licht in der Dunkelheit: Warum persönlicher Frieden die Welt verändern kann
Von der Last der Menschheitsgeschichte zur Hoffnung im eigenen Herzen – warum jedes kleine Licht zählt
Liebe Freundin, lieber Freund,
wenn wir ehrlich über die Natur des Menschen nachdenken, kommen wir an einer unbequemen Wahrheit nicht vorbei: Wir Menschen bringen uns seit Jahrtausenden gegenseitig um. Die Anzahl der Kriege in unserer Geschichte wird auf 1.500 bis 2.000 geschätzt. Bezöge man alle bewaffneten Konflikte mit ein – auch jene, die nie aufgeschrieben wurden –, läge die Zahl vermutlich jenseits der 10.000.
Was soll man dazu sagen?
Es ist kein Ruhmesblatt für das vermeintlich höchstentwickelte Lebewesen auf diesem Planeten. Und doch – inmitten dieser dunklen Bilanz – tragen wir alle diesen tiefen Wunsch nach Frieden in uns. Wir möchten unseren Kindern erzählen können, dass es uns gelungen ist, Frieden in die Welt zu bringen. Wir können uns das vorstellen. Viele von uns kennen Frieden sogar als einen Zustand persönlicher Ruhe, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit – zumindest von Zeit zu Zeit.
Ist das nicht bemerkenswert?
Die Sehnsucht, die uns verbindet
Diese Sehnsucht nach Frieden ist kein Zufall. Sie ist in uns angelegt – von Gott selbst. Jesus spricht zu uns:
Gottes Frieden ist anders als der Frieden, den die Welt verspricht. Er hängt nicht davon ab, dass alle Konflikte gelöst sind oder dass die Nachrichten endlich gute Botschaften bringen. Sein Frieden wohnt in unserem Herzen – auch mitten im Sturm.
Und vielleicht ist genau das der Schlüssel: Wir können den Weltfrieden nicht erzwingen. Wir können die Menschheit nicht retten. Aber wir können bei uns selbst anfangen. Wir können Frieden in unserem eigenen Herzen kultivieren und ihn von dort aus weitergeben – in kleinen Gesten, in stillen Momenten, in der Art, wie wir einander begegnen.
Das kleinste Lichtlein entzünden
Um angesichts der scheinbar unlösbaren Aufgabe nicht den Mut zu verlieren, erinnere ich mich gern an ein Wort, das Konfuzius zugeschrieben wird:
Diese Weisheit trifft den Kern dessen, was wir als Christen leben dürfen. Jesus selbst sagt:
Du bist ein Licht. Nicht weil Du perfekt bist oder alle Antworten hast, sondern weil Gottes Liebe in Dir leuchtet. Jedes freundliche Wort, jede helfende Hand, jedes stille Gebet ist ein kleines Lichtlein, das Du in die Dunkelheit trägst. Und diese Lichter summieren sich – auch wenn wir das Ergebnis nicht immer sehen.
Wir sind dabei – Sei auch Du dabei!
Demo für Frieden in Offenburg
Veranstaltet von „Mütter für Frieden" und "Bürger für Frieden"- Friedensinitiative Ortenau
„Wir stellen uns auf für Frieden, um das Leben unserer Kinder zu schützen."
Gemeinsam ein Zeichen setzen – nicht mit großen Parolen, sondern mit der stillen Kraft von Menschen, die zusammenstehen. Genau das meinen wir, wenn wir sagen: Ein kleines Lichtlein entzünden, statt über die Dunkelheit zu klagen.
Wenn Du in der Ortenau lebst und diese Sehnsucht nach Frieden in Dir trägst – komm dazu. Wir freuen uns auf Dich!
Frieden beginnt in Dir
Die Welt da draußen mag chaotisch sein. Kriege toben, Konflikte eskalieren, und manchmal fühlt sich alles hoffnungslos an. Doch Du hast die Wahl, wie Du in Deinem eigenen Leben mit dieser Realität umgehst.
Frage Dich:
- Wo kann ich heute Frieden stiften – in meiner Familie, in meiner Nachbarschaft, in meinem Herzen?
- Wo halte ich an Groll oder Bitterkeit fest, die ich loslassen könnte?
- Wo kann ich ein kleines Licht entzünden, statt über die Dunkelheit zu klagen?
Die Bibel ermutigt uns:
Soweit es an Dir liegt. Das ist Dein Wirkungskreis. Das ist Deine Verantwortung – und Deine Freiheit.
Hoffnung trotz allem
Ja, die Geschichte der Menschheit ist dunkel. Aber sie ist nicht das Ende der Geschichte. Der Christus ist geboren, gestorben und auferstanden – und mit ihm die Hoffnung auf eine Welt, in der Frieden nicht nur ein Traum bleibt. Bis dahin sind wir gerufen, Lichter zu sein. Nicht perfekte Leuchttürme, sondern kleine, flackernde Kerzen, die sich gegenseitig entzünden.
Vielleicht gelingt es uns nicht, den Weltfrieden zu schaffen. Aber vielleicht gelingt es uns, einem Menschen heute ein Lächeln zu schenken. Vielleicht gelingt es uns, in einem Streit nachzugeben. Vielleicht gelingt es uns, in der Stille zu beten für jene, die wir nicht verstehen.
Das ist nicht wenig. Das ist alles.
Ein Aufruf zum Licht
Liebe Leserin, lieber Leser, lass Dich von der Dunkelheit dieser Welt nicht entmutigen. Du trägst ein Licht in Dir – das Licht Christi, das niemals erlischt. Entzünde es heute. Teile es. Und vertraue darauf, dass Gott aus vielen kleinen Lichtern etwas Großes weben kann.
In Frieden und Hoffnung,
Deine Daniela
P.S.: Wenn Du Dich nach innerem Frieden sehnst oder jemanden suchst, der Dich auf Deinem Weg begleitet, bin ich für Dich da. In meiner Seelsorge und Wegbegleitung schaffen wir gemeinsam Raum für Stille, Heilung und das kleine Licht, das in Dir brennt. Schau gern auf www.danielatruisi.de vorbei oder ruf mich an unter 0157 55261139. Du bist nicht allein.



